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Wofür das CrunchPad eigentlich gut ist

by Markus on 18. Juni 2009

Sicherlich denken einige von euch wofür das CrunchPad eigentlich gut sein soll. Wir haben uns ein paar Einsatzzwecke überlegt und hoffen euch damit überzeugen zu können

Ich habe schon von ein paar Personen gehört, denen ich vom CrunchPad erzählt habe, das sie sich so ein Gerät nicht unbedingt kaufen würden, da der Einsatz ja ziemlich beschränkt sei und keinen Mehrwert gegenüber einem Netbook, einem normalen Laptop oder einem Desktop Gerät bietet. Da wir anderer Meinung sind und ein bisschen weiter gedacht haben, möchte wir versuchen euch von der Nutzung des CrunchPad’s zu überzeugen.

Sicherlich bietet das CrunchPad auf Grund seiner Beschränkung der Dateneingabe mittels Touchscreen, keinen befriedigenden Desktop- oder Laptop-Ersatz. Das soll es auch gar nicht sein und das ist und war auch nicht die Intention der Entwickler. Das CrunchPad soll eine (viel) günstige(re) Alternative zum Dell Latitude XT oder zum MacBook Air sein.

Michael Arrington stellt sich ein einfaches, für jedermann bedienbares Gerät vor, mit dem man im Netz surfen kann. Es sollte nie dazu dienen damit zu Arbeiten oder seine Rechnungen oder ähnliches damit zu erstellen. Arrington will den Zugang zum Internet dadurch extrem vereinfachen, sodass jeder auch ohne Computerkenntnisse das Gerät intuitiv bedienen kann. Da das CrunchPad lediglich über einen Schalter verfügt und es direkt in den Browser bootet, sind keine Kenntnisse zum Betriebssystem erforderlich.

Da es immer noch Menschen gibt, denen der Zugang zum Internet auf Grund von Einstiegshürden verwehrt bleibt, bietet das CrunchPad eine ideale Möglichkeit diese Hürden zu verringern. Nicht nur bei Jung und Alt, sondern auch in dritte Welt Ländern, für die das CrunchPad eine einfache Zugangsmöglichkeit zum Wissen der Welt, dem Internet, ist.

Wir können uns außerdem nicht nur die Nutzung zu Hause auf der Couch vorstellen, wo man mit dem CrunchPad Videos bei YouTube, Hulu, Vimeo & Co schaut oder mit seinen Freunden via social Network oder TokBox kommuniziert, nein wir könnten uns auch vorstellen, vorausgesetzt man hat einen Internetzugang (WLAN oder Surfstick, wobei noch nicht klar ist, ob ein Surfstick denn unterstützt wird), mit dem Gerät auf dem Weg zur Arbeit oder im Park in der Sonne liegend eine online Zeitung lesen, kleinere Mails schreiben oder sich via Google Docs seinen Office Dateien widmen.

Was denkt ihr, wo würdet ihr das CrunchPad noch einsetzen, oder welchen Nutzen seht ihr noch in dem Gerät?

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CrunchPad » Das Ebesucher Magazin
20. Juni 2009 um 13:20

{ 15 comments… read them below or add one }

1 Andy 19. Juni 2009 um 00:37

Was meinst du mit Surfstick?
Hasdpa/Hsupa USB-Sticks? Sollte doch auf jedem Linux OS laufen…..

2 admin 22. Juni 2009 um 03:11

Ein USB-Stick mit SIM-Karte ist gemeint. Die Frage ist wie die Installation ablaufen würde, wenn nur ein Browser als Oberfläche zur Verfügung steht.

3 Alex 1. Juli 2009 um 10:11

Ich liebe dieses Gerät, würde es gerne haben. Zum surfen auf dem Sofa ideal! Momentan nutze ich ein Netbook (Acer) für diesen Zweck und jedes mal wünsche ich mir, dass es einen touch screen und keine Tastatur bzw. eine virtuelle hätte.

Ich verfolge schon eine Zeitlang mittels Google die Nachrichten über Crunch Pad, bin angenehm überrascht, dass es einen eigenen blog bekommen hat.

4 Markus 1. Juli 2009 um 12:06

Hallo Alex,

wir freuen uns das du dich für das CrunchPad interessierst. Verfolge einfach weiterhin unseren Blog und du wirst immer auf dem aktuellen Stand zum CrunchPad sein.

5 Jeanne 7. Juli 2009 um 17:29

Auch ich stelle mir vor, dass solch ein Gerät zigmal praktischer wäre zum Surfen, Zeitunglesen oder Filmeschauen auf der Couch, im Bett, unterwegs … und ich bereue schon fast, mir dafür gerade ein Netbook gekauft zu haben.
Aber wer sagt denn, man dürfe nur ein mobiles Gerät haben? ;-) Das Netbook kann man ja notfalls wieder verkaufen.
Ich hätte auf jeden Fall gern solch ein CrunchPad und werde es mir genau anschauen, wenn es dann herauskommt.

6 Andreas 9. Juli 2009 um 14:10

Zum Glück habe ich noch keine Netbook ;-) Ich glaube, ich würde das sofort kaufen, wenn das CrunchPad als E-Book zu gebrauchen wäre und div. Formate (wie EPUB, PDF) unterstützt…

7 Steffen Müller 12. Juli 2009 um 11:42

ich denke in die Entwicklung werden e-books und Filme mit einbezogen.

Außerdem wäre es eine ganz wunderbare möglichkeit präsentationen abzuhalten. Bei den relativ geringen Kosten kriegt einfach jeder Kunde ein crunchpad vorgesetzt und kann sich interaktiv durch die präsentation führen lassen. Mit pdf wäre das möglich, vielleicht wird ppt ja auch unterstützt.

Jenachdem wie die entwicklung schlägt, könnte ich mir auch ein notizbuch-ersatz vorstellen. Mit Stift zum direkten Schreiben.

tolle Sache :)

Steffen

8 RamBam 24. Juli 2009 um 09:42

Sehr nettes Gerät. Würde mir das gute Stück als eBook-Reader zulegen…. sofern er PDF und andere Dateien unterstützt, und die Akkulaufzeit auch brauchbar ist. Wenn es dann auch noch so schick aussieht, wie das “Finale CrunchPad – Prototype C”, ist einer definitiv von mir gekauft :)
Allerdings….. nur um damit im Internet abzuhängen… das würde sich nicht lohnen. Aber zusätzlich als eBook-Reader…. (welcher ist schon beleuchtet und hat ein Farbdisplay)….. ist er/es gekauft!

9 RamBam 25. Juli 2009 um 05:27

Eine Frage…. welche Auflösung hat das Display eigentlich (bzw. wird es haben)?

10 Markus 25. Juli 2009 um 15:00

Es wird voraussichtlich einen 12 Zoll Touchscreen im 4:3 Format mit einer Möglichen Auflösung von 1024×768 haben. Kannst du aber auch alles hier nachlesen: Prototype B wird zum CrunchPad

11 Yu 25. Juli 2009 um 15:01

Ich würde es gerne verwenden, um mir die ewigen Folienmassen in Vorlesungen zu ersparen. Da aber offenbar viele Professoren offensichtlich nicht davon ausgehen, dass sie irgendwer am Computer nutzen könnte (Schrift als Grafik, mehrere Folien auf eine PDF-Seite gespeichert…) könnte sich das aber mangelhaft vertragen. Mit der Atom N270/GMA 945 Kombi jedenfalls lässt sich in vielen meiner Skripten nicht schnell genug “blättern”, was dann erst wieder Ausdrucke nötig macht um dann damit zu arbeiten.

Ebenfalls tötlich wäre ein starkes Spiegeln, wie es ein Touchscreen leider erwarten lässt…

Auch die Specifikation “1024×768″ fürs display (quelle unzuverlässig, hab vorallem vergessen welche) sehe ich da als hindernis, denn für ein A4-Skriptum ist das definitiv zu wenig.

Ich hoffe trotzdem – bei dem Zielpreis wäre es als reines Surftablet immernoch interessant :-)

12 Markus 25. Juli 2009 um 15:05

Sobald es auf dem Markt ist und ich eins habe, werde ich auch genau zu diesem Einsatzzweck einen Bericht schreiben. Ich hoffe es kommt bald.

13 Yu 25. Juli 2009 um 16:13

Korrektur, die Spezifikation der Displayauflösung ist doch zuverlässig… Und “definitiv zu wenig” muss ich auch zurücknehmen, es reicht ansich. Aber GERADE so bei A4 (Schriftgröße 10 oder 12) weshalb mehr wünschenswert wäre. Am liebsten wäre mir natürlich ein 3Qi-Bildschirm XD

14 RamBam 25. Juli 2009 um 23:56

Ah…. hatte ich übesehen. Man wird mit unterschiedlichen Infos ja nun nicht gerade überschüttet, und was davon nun stimmt ist auch nicht sicher. Der vorgestellte “gephotoshoppte” Prototyp hat z.B. ein 16:9 Display, Du erwähnst aber ein 4:3-Display. Man sollte sich also ein bisschen mit der Euphorie zurückhalten und abwarten, was denn nun letztendlich wirklich vorgestellt wird. Vor allem wann und ob überhaupt. Wäre leider nicht die einzige Studie, die eine bleibt.

15 GHad 4. August 2009 um 13:02

Wieso kommt keiner auf die Idee, dass man das Ding auf hervorragend für das eigene INTRA-Net/WLan einsetzen kann. Einfach nen WebServer basteln mit bissle Speicher:

  • Haussteuerung für Licht, Heizung und Wohnzimmer-PC
  • Photoviewer, Videoviewer, PDF Reader (Server kann das umwandeln)
  • Präsentations-steuerung für Businesses
  • Zum Bilder/Skizzen malen/Mindmapping/Ideen sammeln (als digitaler Block sozusagen, evtl. über ein Wiki)
  • Mit mehreren Crunchpads neue Spielarten entwickeln… (Richtung Microsoft Surface Tisch)
  • Daten austauschen, wenn Kumpels kommen (Zugang zu ServerFiles, und dann wie bei Minority-Report einfach auf den angeschlossenen USB-Stick schieben)

Oder auch für Inet dank der vielen Web2.0 Anwendungen wunderbar nutzbar:

  • DropBox, Todolistr, Präsentationen, Online Visio, PC-Fernwartung
  • und was noch alles kommt (siehe momentane Deskop-Anwendungen)

Und überhaupt:

  • Youtube, Flickr, Wikipedia, RSS&Meshup, News, Blogssphere, Social Networks, Scype&IM

Und unterwegs?

  • Mails checken, Browsergames, Plazes, Google Maps (wenn man sich verfahren hat), Telefonnummer suchen, nächsten PizzaHut finden, usw…

Also ich finde, dass es für solch ein StarTrek PAD mehr als genug Möglichkeiten gibt, sinnvolle Verwendung zu finden. Und dafür ist der Preis ein Witz… Es lässt sich schließlich fast alles auch per Internet oder lokalem Intranet mit eigenem Server bewerkstelligen, was momentan an PCs und Note/Netbooks getan wird, aber dabei noch Touch und die Option mobil zu gehen.

Greetz,
GHad

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